Definition System - lebendes System - Mensch

26. Dezember 2011

Ein System ist eine Organisation vieler Bestandteile (Untersysteme), die als Einheit nach außen in Erscheinung tritt. Systeme existieren in verschiedenen Ordnungshöhen, so dass sich Systeme höherer Ordnung aus Systemen der darunter liegenden Ordnungshöhe zusammensetzen (Holons nach Arthur Koestler). Systeme haben materielle und nichtmaterielle Komponenten und nicht immer eine materielle Grenze.
Die Philosophie lebender Systeme befasst sich erstens mit Systemen der Ordnungshöhe Individuum. Diese sind in physikalisch-materieller Betrachtung Objekte, deren Ordnungshöhe vergleichbar ist mit makroskopischen Objekten der Newtonschen Mechanik. Während Newtonsche Objekte dem Gesetz der Trägheit unterliegen, also ihre lineare Bewegung (Richtung, Geschwindigkeit) nur ändern, wenn äußere Kräfte auf sie einwirken, bewegen sich lebende Systeme der Ordnungshöhe Individuum aktiv aufgrund innerer Kräfte. Da die Handlungsziele im Inneren des Individuums liegen, hat das ICH (s.u.) grundsätzlich Entscheidungsfreiheit darüber, durch welche Handlungen es diese Ziele erreicht.
Zweitens befasst sich die Philosophie lebender Systeme mit den lebenden Systemen höherer Ordnung, vor allem mit dem System Staat und dem System Art (im Tier- und Pflanzenreich). Das System Menschheit bildet hierbei eine Tierart (System Art). Auch diese Systeme grenzen sich gegenüber Systemen der gleichen Ordnungshöhe ab und verhalten sich als Einheit.
Lebende Systeme sind offen und begrenzt. Lebende Systeme gleicher Ordnungshöhe handeln als Konkurrenten, wenn sie die gleichen “Nährstoffe” (Baustoffe oder Brennstoffe) benötigen oder dieselben Oxidationsmittel zur Energiegewinnung benötigen und diese zur Ernährung beider Systeme nicht ausreichen, oder sie verhalten sich als Jäger- und Beutetiere (im Tierreich).
Jedes Lebende System hat zwei innere Kräfte, die ihr Verhalten bestimmen. Diese sind die Selbsterhaltung und die Selbstentfaltung. Selbsterhaltung (Überleben) wird durch Regelkreise mit negativer Rückkopplung gesteuert, die Selbstentfaltung (das Wachstum) durch Regelkreise mit positiver Rückkopplung.
Diese Kräfte erlebt das menschliche Individuum introspektiv als differenzierte Gefühlregungen. Handlungen des menschlichen Individuums werden durch das ICH entschieden, die zentrale Instanz der menschlichen Psyche, die die bewussten Wahrnehmungen konstruiert, die Erinnerungsfunktion des Gehirns nutzt und Theorien bildet. Die biologischen Kräfte wirken überwiegend unbewusst.
Diese biologischen Kräfte sind einschließlich wichtiger Selbsterhaltungshandlungen durch genetisch gespeicherte Daten in den Genen im Zellkern jeder Zelle, der kleinsten lebenden Einheit, aus denen sich Vielzeller zusammensetzen, gespeichert, die den Bau (Struktur) und überlebensnotwendige Reaktionen präformieren, bei Tieren mit Nervensystem werden derartige festgelegte Reaktionsweisen als Reflexe bezeichnet. Handelt es sich um komplexere Verhaltensweisen, spricht man von Instinkthandlungen. Das Wachstum des lebenden Systems wird von innen durch Regelkreise mit positiver Rückkopplung gesteuert, die ebenfalls genetisch gespeichert und vererbt sind und über ein hormonelles Informationssystem an den lebenden Körper übermittelt. Da es sich um Regelkreise mit positiver Rückkopplung handelt, erfolgt die Rückkopplung von außen durch gesellschaftliche Regeln. Diese speichert das Individuum in einer psychischen Struktur, die “Über-Ich” genannt wird.
Menschliche Gesellschaften sind lebende Systeme höherer Ordnung, die sich gemeinsame Rückkopplungsvorschriften gegeben haben, die den Zweck erfüllen, das Wachstum (die Selbstentfaltung) der Individuen in die gesellschaftlich erwünschte Richtung zu steuern. Diese positive und negative Rückkopplung durch die gesellschaftlichen Gebote und Verbote bilden die Außensteuerung des Individuums, des Systems Mensch. Sie schränken die freie Selbstentfaltung des Individuums ein.
Diese Einschränkungen möchte die Philosophie lebender Systeme möglichst aufheben und den Systemen Mensch eine individuelle Entfaltung der in jedem angelegten besonderen Fähigkeiten ermöglichen.
Diese Selbstentfaltung des Individuums ist das eigentliche Anliegen der Philosophie lebender Systeme Rudi Zimmermans.

Das Menschenreich

25. Dezember 2011

Die Begründung für meinen Begriff “Menschenreich”
Bie Biologie spricht von dem Pflanzenreich und dem Tierreich. Der Mensch wird dabei zum Tierreich gezählt.
Die Philosophie lebender Systeme meint jedoch, dass der Mensch inzwischen in Folge der stattgefundenen Zivilisation ein Menschenreich begründet hat.

1. Die körperexternen Organe,
die zusätzlichen Leistungserbringer des Systems Mensch und die Globalisierung
Der Mensch hat mit Hilfe seines Ideenreichtums weitere Organe entwickelt, die außerhalb seines lebenden Körper liegen und die nicht mit tierischer Energie (ATP) betrieben werden müssen, sondern mit Fremdenergie, die er seinem lebenden Körper nicht erst zuführen muss. Ich meine dabei beispielsweise Benzin und Strom.
Der Antrieb dazu kommt aus der Suche nach Energieersparnis (Wilhelm Ostwald 1908) oder Effektvergrößerung bei gleichem Energieaufwand.
Der Mensch muss daher selbst weniger Energie mit Hilfe seiner Zellen erzeugen und entlastet seinen lebenden Körper. Diese nichtlebenden körperexternen Organe, die der Fortbewegung – wie das Auto – oder anderen Zwecken dienen, gehören zum Individuum wie seine lebenden Organe innerhalb des Körpers. Das System Individuum hat sich also um nichtlebende materielle Teile vergrößert. Dieses moderne Individuum nenne ich System Mensch. Im Vergleich mit allen anderen lebenden Systemen hat es eine neue Qualität dadurch, dass es über zusätzliche Organe verfügt, die bei seinem Tod nicht mitsterben. Sie werden an die nächste Generation weitervererbt oder können zu Lebzeiten an die Mitmenschen abgegeben oder verkauft werden – am genetischen Vererbungscode vorbei. Um diese nichtlebenden körperexternen Organe zu handeln, hat der Mensch das Geld erfunden. Die körperexternen Organe, beginnend mit seinen Bekleidungsstücken, müssen also vom Individuum nicht selbst hergestellt werden, wie die inneren Organe, sondern können gekauft werden. Durch Vervollkommnung einer oder weniger Fähigkeiten kann das Individuum Geld verdienen und sich damit die Fähigkeiten aller anderen Menschen aneignen - und das global!!
An den Bedürfnissen der Zelle haben die Evolution und auch die Zivilisation nichts geändert. Die Zivilisation hat jedoch die Nahrungsbeschaffung erheblich komplizierter gemacht. Während der Affe sich durch einen Griff an den Baum eine Banane pflücken und sich einverleiben konnte, muss der moderne Mensch und seine Mitmenschen folgende Aktionen durchführen, wenn er eine Banane essen möchte:
Das Individuum muss zunächst eine Schule besuchen und eine Ausbildung machen, um einen Arbeitsplatz zu finden, an dem er täglich 8 Stunden zubringt, dort arbeitet und dafür Geld erhält. Mit diesem Geld geht er in den Supermarkt, kauft sich eine Banane und legt diese in seiner Wohnung in eine Obstschale. Dazu benötigt er natürlich eine Wohnung mit Einrichtung und eine Obstschale. Die Wohnung muss erst einmal von verschiedenen Mitmenschen hergestellt werden, wie auch die Einrichtung. Die Banane muss ihrerseits auch erst einmal von einem Mitmenschen in einem anderen Erdteil gepflückt werden und mit Schiff und Lastwagen in den Supermarkt transportiert werden. Dazu müssen selbstverständlich erst einmal Schiff und Lastwagen mit den entsprechenden Antriebssystemen und Verbrennungsmitteln erfunden und hergestellt werden, Straßen gebaut werden und natürlich der Supermarkt. Und die elektronische Kasse im Supermarkt muss entwickelt und produziert werden und ein Kassierer muss eingestellt werden, damit das Individuum die Banane im Supermarkt vorfindet und kaufen kann.
Das Erfinden und Herstellen dieser und der anderen, hier nicht erwähnten, Voraussetzungen, das nur einige tausend Jahre gedauert hat, sowie die Organisation der gesellschaftlichen Verbindungen und Versorgungsstrukturen sind der zivilisatorische Prozess, der die Evolution abgelöst hat und zu den gegenwärtigen Verhältnissen geführt hat, ist ein Argument, den Menschen aus dem Tierreich herauszuheben.
Die Produktion körperexterner Organe führt dabei nicht nur zur Energieersparnis des Individuums, sondern auch dazu, gemeinschaftlich nutzbare Organe zu bauen, wie Öffentliche Verkehrsmittel, Flugzeuge und naturlich die Preoduktionsstätten, die Fabriken usw.. Diese gemeinschaftlich genutzten Organe sind auch die Straßen und andere Verkehrswege, die verbindenden Versorgungsnetze, wie Straßennetz, Schienennetz, Stromnetz, Gasnetz, Internet usw.. Die Produktionsstätten waren anfangs oft Eigentum von Produktionsmittelbesitzern, was Karl Marx dazu veranlasst hat, diese Eigentumsverhältnisse als Ursache einer “Entfremdung” des Menschen zu erklären. Tatsächlich werden die Produkte ja verkauft und gelangen damit in das Eigentum der Individuen als körperexterne Organe. Die eigentliche “Entfremdung” besteht darin, dass der Mensch zum Teil der Maschine geworden ist und der Maschine kompliziertere Arbeitsschritte abnimmt. In Lauf der Zivilisation verbessern sich sich die Maschinen immer mehr, so dass am Ende nur von Überwachungsfunktionen vom Menschen übernommen werden, die schließlich auch noch Apparate mit sensorischen Funktionen übernommen werden können.
In Wahrheit handelt es sich nicht um eine Entfremdung - bzw. lediglich um eine Entfremdung von der Natur -, sondern um den Eintritt des Menschen in ein neues Reich, das Menschenreich. Neben das Pflanzenreich und das Tierreich ist nun das Menschenreich getreten, das sich zusätzlich durch folgende Unterschiede von sonstigen lebenden Systemen abhebt:

2. Die körperexterne Energiegewinnung und Energiespeicherung

Die Motoren zur Bewegung dieser Organe, liegen außerhalb der Zellen und außerhalb der Individuen. Der Mensch nutzt nicht nur, wie die Pflanze, Außenenergie (Licht), sondern der Motor, der die Energie in Bewegung umwandelt, liegt beim System Mensch ebenfalls zusätzlich außerhalb seiner Zellen. Die Pflanzen haben ihren Chlorophyllmotor innerhalb der Zellen und speichern auch ihre Energie zellintern (als Glucose). Die tierische und menschliche lebende Zelle stellen ihren Energieträger, das ATP (Adenosintriphosphat) ebenfalls zellintern her (Glycolys, Citratcyclus, Atmungskette). An dieser Energiegewinnung und -speicherung in den Mitochondrien der Zelle hat die Evolution nichts verändert. Der Mensch hingegen muss jedoch die Energie zum Betreiben seiner körperexternen Organe nicht mehr durch die Nahrung aufnehmen und selbst produzieren, sondern er beschafft sich Strom, Benzin usw. außerhalb seines Körpers und betreibt seine Organe (Auto, Kühlschrank usw.) außerhalb des Körpers - und kann auch den Energieträger in diesen Organen speichern, wie das Benzin im Autotank oder den batteriegespeicherten Strom in der Taschenlampe).

3. Die körperexterne Informationsspeicherung

Die Informationen, die zur Entwicklung, Herstellung und zum Betreiben der körperexternen Beweger nötig sind, werden ebenfalls körperextern gespeichert, in Büchern, auf Festplatten usw.

Und letztlich ist es diese zellexterne und körperexterne Informationsspeicherung, die den Menschen in ein eigenes Reich, das Menschenreich, hebt.

Die Zelle speichert die für sie wichtigen Informationen (Bauanleitungen) im Kern mittels eines genetischen Codes. Die Individuen speichern die wichtigen Anleitungen zum Auffinden ihrer Nahrung (Energie) in einem Nervensystem und seinem Zentralorgan, dem Gehirn. Der Mensch speichert sein Wissen zusätzlich hirnextern in Büchern, auf Festplatten usw., wo sie seinen Tod überleben (Emergenz).
Diese letzte sprunghafte Veränderung der Informationsspeicherung auf körperexterne Datenträger ist die Neuerung, die die Zivilisation beschleunigt hat und den Menschen aus dem Tierreich heraushebt, da sie den Erbweg der Biologie, der Informationen nur an die eigenen Nachkommen weitergibt. Der Mensch kann zu Lebzeiten seine Informationen über das Internet an alle Menschen weitergeben, und das ohne den Zeitverlust des biologischen Erbgangs.

Auch hier zeigt sich wieder die Globalisierung, das Zusammenwachsen der Menschen zu einer Einheit.

Rudi Zimmerman
Gesellschaftsphilosoph

Die Teilung der Menschheit in Staaten

18. Dezember 2011

Biologisch ist die Menschheit eine Tierart, jeder Mensch kann sich mit jedem gegengeschlechtlichen Menschen paaren und Nachwuchs zeugen.
Die Menschheit hat sich jedoch gespalten in verschiedene Staaten, Nationen oder Gesellschaften.
Die Gemeinsamkeit dieser Gesellschaften ist die Sprache, das aus ihr resultierende begriffliche Denken und eine verbindende Ideologie, ursprünglich waren dies religiöse Ideologien, heute oft wirtschaftliche.
Die räumlichen Abgrenzungen sind unsere heute noch bestehenden Landesgrenzen.
Es handelt sich bei diesen staatlichen Gesellschaften um lebende Systeme höherer Ordnung, die als Einheit handeln. Es muss daher eine Struktur innerhalb des Systems geben, die über diese Handlungen entscheidet. Das sind die Regierungen. Diese Struktur ist hierarchisch, früher mit Befehlsgewalt von oben nach unten mit einem Monarchen an der Spitze, heute angeblich von unten nach oben mit demokratischen Wahlen. Die gewählten Volksvertreter vergessen dies jedoch zwischen den Wahlen sehr rasch und betrachten die Menschen als ihre Diener. Tatsächlich ist es immer so gewesen, dass die Regierung dem Volk dienen sollte.
Die wichtigste Entscheidung der Staatsregierung ist die über Frieden und Krieg. Derzeit hat sich unsere Regierung zum Glück nur für Krieg in Afghanistan entschieden. Sie unterstützt dort eine Regierung, die Frauen keine Gleichberechtigung gewährt, gegen Rebellen, die angeblich auch unsere Sicherheit bedrohen.
Eine teure Angelegenheit, die die arbeitende Bevölkerung bezahlen muss.
RZ

Produktionsjahr für Spekulanten und Politiker

16. Dezember 2011

Der Philosoph R. D. Precht hat kürzlich ein soziales Pflichtjahr für Rentner gefordert.
Das nehme ich zum Anlass, für Personen, die über Geldströme entscheiden, aber nicht produktiv Werte schaffen, nämlich für Spekulanten und für Politiker, ein Pflichtjahr in der Produktion vorzuschlagen.
Diesem Personenkreis würde es gut tun, einmal die Erfahrung zu machen, wie mühselig das Geldverdienen ist.
Das können Sie auch auf visionsofpolitics.de nachlesen oder auch hier:
Produktionsjahr
Rudi Zimmerman, Webphilosoph

Selbstbestimmung über die Verwendung der Steuern

16. Dezember 2011

Der Staat entmündigt den Steuerzahler derzeit, indem er bestimmt, wofür er die Steuern, die der arbeitende Bürger zahlt, verwendet.
Diese Entmündigung sollte beendet werden.
Derjenige, der Steuern zahlt, muss auch darüber entscheiden können, wofür diese verwendet werden und wofür nicht.
Selbstbestimmung über die Verwendung seiner Steuern ist ein Teil der individuellen Selbstbestimmung, ein Teil der bürgerlichen Freiheitsrechte.
Die Realisierung dieses Vorschlags würde auch die Idenfizierung des steuerzahlenden Bürgers mit seinem Staat fördern.

Bei visionsofpolitics und hier weitere Ausführungen:
Selbstbestimmung
Rudi Zimmerman, Webphilosoph

Was ist Gesellschaftsphilosophie?

16. Dezember 2011

Themenbestimmung
Die Gesellschaftsphilosophie unterzieht die Gesellschaft einer kritischen Analyse aus der Sicht der Philosophie lebender Systeme.
Diese geht davon aus, das es sich bei einer Gesellschaft um ein lebendes System höherer Ordnung handelt. Das bedeutet, dass in der Gesellschaft die gleichen Kräfte wirken, wie in jedem lebenden System: das sind die Kräfte Selbsterhaltung und Selbstentfaltung. Letzteres bedeutet Wachstum.
In der Gesellschaft handelt es sich bei letzterem nicht nur um das Wachstum der Bevölkerung, sondern auch um das wirtschaftliche Wachstum. Wächst die Bevölkerung eines Staates, also eines lebenden Systems höherer Ordnung, schneller als die Wirtschaft, wird die Bevölkerung insgesamt ärmer, wächst die Wirtschaft schneller, wird die Gesellschaft reicher. Letzteres muss nicht die einzelnen Individuen, die lebenden Elemente des Systems Staat, betreffen, da der Reichtum teilweise ein kollektiver Besitz nichtlebender Systeme ist, wie Versorgungsnetze, also Straßennetze, Stromnetze, Telefonnetze usw..
Sind diese kollektiv genutzten Teile eines lebenden Systems höherer Ordnung (eines System Staats) nicht Eigentum des betreffenden Staats, sondern Eigentum von nichtstaatlichen Systemen höherer Ordnung (Firmen, Konzernen) kann es zu Konflikten zwischen diesen nichtstaatlichen Eigentümern und dem Staat kommen.
Gegenwärtig sind wir Beobachter eines Konflikts zwischen Staaten westlicher Prägung und international tätigen Finanzorganisationen um die Kontrolle über das Geld und die globalen Geldströme.
Natürlich gibt es innerstaatlich auch Konflikte zwischen Dem Staat und seinen Bürgern, also zwischen den lebenden Systemen der Ordnungshöhe “Individuum”, den Systemen Mensch, und dem System Staat, dessen Elemente sie sind - beispielsweise der Bundesrepublik Deutschland. Auch bei diesen Konflikten kann es um die Verteilung des Geldes gehen.

Die Gesellschaftsphilosophie analysiert also
1. Beziehungen auf der Ebene der lebenden Systeme höherer Ordnung (Staaten versus nichtstaatliche Systeme) und
2. Beziehungen zwischen dem Staat (hier der BRD) und seinen Bürgern, den Systemen Mensch (Individuen).
Beziehungen zwischen den Individuen sind nicht das Thema der Gesellschaftsphilosophie, sondern der Psychologie und anderer Wissenschaften.
So weit zur Bestimmung des Themas, weiteres auch hier:
Gesellschaftsphilosophie
Rudi Zimmerman, Webphilosoph