Das Manifest 2010
der
Philosophie lebender Systeme

 Die Werkstätten des Individuums

 Reiki-Hände und andere Kurzgeschichten von Rudi Zimmerman

Der Übermensch
Der Übermensch existiert in zweierlei Hinsicht.
Hier der Aufsatz

Kurzgeschichten

A
In der Berliner U-Bahn

U-Bahn-Esser

Die nette Motzverkäferin

Damenwahl

Die spitzen Schuhe

B
Im menschlichen Körper

Die tierischen Energiespeicher

Die Post des Körpers

C
Biograhisches

Der Auftritt

Der Maikäfer

D
Zur Zivilisation

Die Bedeutung des Nuckels

 

Die körperinternen und körperexternen Produzenten des menschlichen Individuums

von Rudi Zimmerman

1. Die körperexternen lebenden Produzenten des Individuums

1.1. Die Pflanzenzellen

Zunächst nenne ich meine direkten Produzenten von Stoffen, die ich zum Leben benötige.

Dies sind die Pflanzen mit ihrem Chlorophyll. Ihre Zellen produzieren mit Hilfe der Energie des Sonnenlichts Sauerstoff und Glucose. Letzteres ist die einfachste Speicherform der Sonnenenergie, die von den Pflanzen in unterschiedlichster Weise weiterverarbeitet wird und mir als Zucker, Stärke usw. angeboten wird. Diese Kohlenhydrate befinden sich in allen Naturprodukten, die der Vermehrung der Pflanzen dienen (Samen, Wurzelknollen usw.).

Zusätzlich produzieren die Pflanzenzellen genialer Weise auch den Sauerstoff, den sie gasförmig an die Erdatmosphäre abgeben.

Beide Produkte, Glucose und Sauerstoff gewinnen sie aus der Spaltung von Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff, letzteren speichern sie in der Glucose.

Durch diese Tätigkeit der grünen Pflanzenzellen stellen diese mir praktisch alles zur Verfügung, was ich meinerseits zur Energiegewinnung benötige.

Nun stelle nicht ich persönlich das Wasser her, bei dessen Produktion Energie gewonnen wird, sondern es sind meine Körperzellen. Dies sind meine inneren Produzenten. Die Pflanzenwelt stellt meinen äußeren Produzenten dar und meine Körperzellen übernehmen die interne Produktion. Sie verbinden den Sauerstoff der Atemluft mit dem in der Glucose der festen Nahrung befindlichen Wasserstoff zu Wasser (H2O).

Auf diese Weise stellt mir die Natur durch die Tätigkeit der Pflanzenwelt und die Tätigkeit der Zellen meines lebenden Körpers Energie zur Verfügung, die ich dann nach meinen Entschlüssen verwerten kann.

1.2. Die tierischen Zellen

Auch tierische Zellen produzieren für mich: Kuhzellen stellen Milch her, Schweinezellen Muskelmasse, aus denen mir ein Steak bereitet wird. usw.

 

2. Die körperinternen Organisationseinheiten des Menschen

Die eben erwähnten Zellen meines lebenden Körpers produzieren jeweils Energie, die in Form von längerkettigen Kohlenhydraten, ähnlich wie in den Pflanzen, und als Fett gespeichert wird und als ATP den Arbeitsprozessen der Zellen aktuell zur Verfügung gestellt wird.

Jede Körperzelle hat die identischen Erbinformationen, verzichtet jedoch darauf, alle ihre Fähigkeiten anzuwenden. Die Körperzellen haben sich in einem langen Prozess der Evolution zu Organen und Organsystemen organisiert und reduzieren und spezialisieren ihre Tätigkeit jeweils auf eine Funktion, die sie zur Aufrechterhaltung meiner Selbsterhaltung ausüben. Koordiniert werden diese Tätigkeiten der verschiedenen Organe durch das sogenannte autonome Nervensystem einschließlich seiner zentralnervösen und seiner peripheren Nervenanteile.

Die verschiedenen Organisationseinheiten sind im Überblick:

a. Die Haut als Schutzorgan und Organ, das mit Hilfe von Sensoren den direkten Kontakt zur Außenwelt herstellt. Zu diesen Sensoren gehören nicht nur die Nervenzellendigungen in der Haut, die Berührung, Schmerz, spitz-stumpf, warm-kalt, Vibration vermitteln, sondern auch die Augen, die spezialisiert sind auf die Verarbeitung von elektromagnetischen Wellen, und die Ohren, die Luftdruckunterschiede in Nervenimpulse umsetzen. Das Hirn ist im übrigen phylogenetisch eingestülpte Haut (Epiderm), und auch jetzt noch verarbeitet es die Informationen, die ihm von der Haut und deren Anhangsorganen (Augen, Ohren) vermittelt werden.

b. Das Bewegungssystem mit seinen Knochen, Muskeln und Sehnen.

c. Die Aufnahmesysteme für gasförmige, flüssige und feste Nährstöffe und reren Verdauung, also

c.a. die Lunge mit iher Einatmungsfunktion,

c.b. das Mund-Magen-Darmsystem mit seinen Anhangsorganen,

d. Die Ausscheidungsysteme für gasförmige, flüssige und feste Abfallsubstanzen, also

d.a. Die Lunge mit ihrer Ausatmungsfunktion,

d.b. Die Nieren zur Ausscheidung flüssiger Substanzen

d.c. Der Darm, der die Aufnahme benötigter Substanzen selektiert und unbenötigte außerhalb des Körpers belässt und ausscheidet.

e. Das Entgiftungssystem der Leber

f. Das Abwehrsystem für lebende Fremdkörper innerhalb des eigenen Körpers, nämlich die weißen Blutkörperchen bzw. das Produktionssystem für im Blut befindliche Zellen, das Knochenmark und die Milz,

g. Das Steuerungssystem, nämlich das Gehirn mit seinen hormonproduzierenden Anhangsdrüsen.

h. Allen anderen Zellen und Zellsystemen, die ich vergessen habe zu erwähnen.

 

3. Der  Energieüberschuss

Jedes dieser Organe arbeitet nicht für sich selbst und produziert Energie zum Eigenverbrauch, sondern ale Zelle und Organe arbeiten für den Gesamtorganismus, sie sind im Dienst des Individuums tätig. Hierbei produzieren sie insgesamt auch nicht nur die Energiemenge, diesie in ihrer Gesamtheit verbrauchen, sondern sie produzieren insgesamt einen Energieüberschuss.

Die von ihnen selbst verbrauchte Energie dient der Selbsterhaltung des lebenden Systems Individuum, den von ihnen erwirtschafteten Energieüberschuss stellen sie mir zur Verfügung. Dieser dient meiner Selbstentfaltung.

Mein ICH kann über diesen Energieüberschuss frei nach meinen Entschlüssen verfügen. Dies ist meine bewusste Lebenstätigkeit, während die Selbsterhaltungsarbeit der Zellen und Organe ohne mein bewusstes Zutun geleistet wird.

 

4. Der Grund für die Produktion von Energieüberschuss durch die Natur

Allerdings hat die Produktion dieses Energieüberschusses einen anderen Grund. Er ist nicht eingerichtet worden, um mir meine Selbstentfaltung zu ermöglichen. Der Grund für diese Überproduktion von Energie ist die Vermehrungsarbeit, die alle lebenden Systeme der Größenordnung Individuum zu leisten haben. Sie dient natürlicherweise der Herstellung der Vermehrungszellen und Vermehrungsorgane, also der Spermien und Eizellen, und selbstverständlichen den Verhaltensritualen, die der Partnersuche, der Kopulation und der Kinderaufzucht dienen. Diese Verhaltensweisen verbrauchen eine enorme Energiemenge, die nicht dem Überleben des Individuums dienen, sondern dem Überleben der Art, beim Menschen der Sprachgemeinschaft, der Glaubensgemeinschaft und des Staats.

Dass das menschliche Individuum diesen Energieüberschuss, den sein lebender Körper produziert, für seine eigenen Zwecke, nämlich seine Selbstentfaltung, verbraucht, anstatt zur Vergrößerung ("Selbstentfaltung") der Art, der Glaubens- oder der Sprachgemeinschaft oder des Staats, kann man, wenn man will, als "Entfremdung" bezeichnen. Die Philosophie lebender Systeme sieht hierin zwar gewissermaßen einen Missbrauch. Dieser Missbrauch der Natur durch den Menschen ist jedoch die eigentliche Sinn menschlichen Lebens bzw. menschlicher Existenz. Dieser Missbrach der Natur kennzeichnet das Wesen des Menschen.

 

5. Die menschliche Zivilisation

Und dieser Missbrauch der Natur für selbst gesetzte eigene Zwecke, zur "Selbstentfaltung", wie ich es nenne, setzt sich weiter fort in der Entwicklung von Wissenschaft, Technik, Warenproduktion und dem Handel mit Produkten menschlicher geistiger und körperlicher Arbeit, inzwischen hauptsächlich der Arbeit von Maschinen, die der Mensch geschaffen hat. Diese menschliche Tätigkeit, die mehr und mehr von Maschinen übernommen wird und durch Verwendung (Einsatz) von "Geld" organisiert wird, dient der weiteren Vergrößerrung des materiellen Körpers des menschlichen Individuums.

Diese gesellschaftliche menschliche Tätigkeit vergrößert die Fähigkeiten des Individuums, seine Genussmöglichkeiten und seine Erkenntnisse. Die durch diese Tätigkeiten dem Individuum zur Verfügung gestellten Dienstleistungen, körperexternen Organe und Entfaltungsmöglichkeiten ermöglichen dem menschlichen Individuum eine immer weitere Vergrößerung seines Gesamtkörpers, der nun zusätzlich aus nichtlebenden materiellen Anteilen besteht, und erweitern seine Handlungs- und Denkmöglichkeiten.

Dies ist das Wesen der menschlichen Zivilisation, die also eine Fortsetzung der natürlichen Evolution darstellt.

Rudi Zimmerman im April 2010

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Nachdruck und Verbreitung, auch in Auszügen, mit welchen Medien auch immer, nur mit Genehmigung des Verlags Philosophie des dritten Jahrtausends, Spinozastr. 15, 12163 Berlin

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weitere Aufsätze Rudi Zimmermans im Internet

Übersicht über das Anliegen der Philosophie lebender Systeme.

Rede an die Menschen (2008)

Das Gewissen des psychisch Gesunden, die natürliche Schuldreaktion
Das Gewissen ist angeboren und nicht anerzogen

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Rudi Zimmerman
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Biologisch besteht die Erdbevölkerung aus Horden schwer bewaffneter Affen. Kann die Evolution des Geistes diese zu einer Menschheit einen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Philosophie lebender Systeme im letzten Buch:

Zivilisation als Fortsetzung der Evolution.
Die Entwicklung der Erdbevölkerung zum System Menschheit.

ISBN 978-3000247019

 

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Das System Mensch

Zivilisationstheorie

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Die offene Begrenzung als strukturelles Wesensmerkmal eines Lebenden Systems

Die Bedeutung der positiven Rückkopplung für die Einordnung des Individuums in die Gesellschaft

 Die Beziehungen der Menschen beschrieben als Dominator-Effektor-Beziehungen

Beginn der Zivilisation
1. Sesshaftigkeit

Beginn der Zivilisation
2. Religion

 

Hier gehts zu einem Aufsatz über das Geistige, nämlich die Information und ihre Übermittlung. Die Informationstheorie der PhilS

Aufsätze Zimmermans zur hormonellen Verhaltenssteuerung des Menschen:

Der Penisreflex

Die Sexualität

Der Brustneid

aktuell:
Der chinesische Begriff der harmonischen Gesellschaft. Eine Stellungnahme dazu von Rudi Zimmerman