Das Manifest 2010
der
Philosophie lebender Systeme

 Die Verarbeitung von Schallwellen

 Reiki-Hände und andere Kurzgeschichten von Rudi Zimmerman

Der Übermensch
Der Übermensch existiert in zweierlei Hinsicht.
Hier der Aufsatz

Kurzgeschichten

A
In der Berliner U-Bahn

U-Bahn-Esser

Die nette Motzverkäferin

Damenwahl

Die spitzen Schuhe

B
Im menschlichen Körper

Die tierischen Energiespeicher

Die Post des Körpers

C
Biograhisches

Der Auftritt

Der Maikäfer

D
Zur Zivilisation

Die Bedeutung des Nuckels

 

Was ist Musik?

Über die Verarbeitung von Schallwellen

von

Rudi Zimmerman

Musiker, Sänger und andere Ton- und Musikmacher und auch Musikhörer,
also Produzenten und Konsumenten von Musik
glauben bisweilen,
eine Saite, die angeschlagen wird
oder ein Radioapparat, der eingeschaltet wird,
würde Musik machen.

Diese Falschgläubigen muss ich leider enttäuschen.

1. Der Weg von der körperexternen Änderung der Luftdichte zu elektrochemischen Änderungen im Gehirn

Musikinstrumente, der singende Vogel und der Radioapparat machen mitnichten Musik, sondern sie versetzen die Luft, die das Musikinstrument, den Radioapparat, usw. umgibt und mit mir materiell verbindet, in Bewegung. Weiter nichts. Sie erzeugen Schallwellen und das sind Dichteänderungen eines Gasgemisches, das wir umgangssprachlich "Luft" nennen. Diese besteht überwiegend aus Stickstoff (ca. 80%). Aber das nur nebenbei. Uns reichen die 20% Sauerstoff, die wir zum Atmen brauchen, also zur Energiegewinnung. Die Pflanzen benötigen noch viel weniger Kohlendioxid in der Luft für ihre Energiegewinnung. Zum Singen oder Musikspielen benötigen wir ja unter anderem auch Energie. Wir können die Luft zwar normalerweise nicht sehen, was auch gut so ist, denn wäre sie nicht durchsichtig, könnten wir ja gar keine Objekte sehen. Aber trotz ihrer Durchsichtigtkeit ist sie vorhanden und stellt eine materielle Verbindung zwischen uns und allem um uns herum auf der Erdoberfläche her. Wir bewegen uns in einem Luftmeer und wenn wir uns bewegen, verdrängen wir die Luft. Wo wir sind, ist nämlich keine Luft, außer in unserer Lunge, deren Inhalt sich noch nicht in unserem Körper befindet, sondern in einer sackförmigen Einbuchtung. Immer, wenn wir uns bewegen, bewegen wir gleichzeitig auch die Luft um uns herum. Das macht aber nichts, weil die Luft leicht ist und kaum Widerstand bietet. Deshalb sollten wir uns auch besser langsam bewegen, täten wir es nämlich sehr schnell, würden wir einen Luftwiderstand bemerken. Im Vakuum würden wir uns also mit dem gleichen Energieaufwand schneller bewegen können, wenn wir könnten, aber das geht nicht, weil im Vakuum kein Sauerstoff ist, also gar kein Energieträger. Luft ist also einersets ein Energieträger, aber außerdem auch ein Informationsträger. Und damit kommen wir zum angekündigten Ohr.

Da die Luftmoleküle sehr leicht in Bewegung zu versetzen sind, können wir sie sogar mit Hilfe einer Gitarrensaite anstoßen, so dass sie ihre Nachbarmoleküle anstoßen und diese wieder die nächsten, bis diese Stöße sich so weit fortgesetzt haben, dass sie in unserem Ohr ankommen. Die Ausbreitung von Dichteveränderungen des Mediums Luft nennen wir auch "Schall". Schall hat aber nichts mit Krach, Tönen oder Musik zu tun, sondern lediglich mit kleinen Ortsveränderungen von Luftmolekülen. Irgendwann, wenn also der Schall in unserem Gehörgang angekommen ist und auf unser sogenantes "Trommelfell" trifft, setzen die Luftmoleküle dann mein Trommelfell in Bewegung, dies setzt kleine Knöchelchen, nämlich Hammer, Amboss und Steigbügel in Bewegung und die versetzen dann die Flüssigkeitsmoleküle in unserem Innenohr in Bewegung. Diese verbiegen dann kleine Härchen, die an der Oberfläche von Nervenzellen hängen und reizen dadurch diese Zellen. Dadurch stören sie die Ruhe dieser Nervenzellen, so dass bei einigen dieser Zellen die Wände undicht werden, so dass Natrium in die Zellen strömt. Da diese Natriumatome in der wässrigen Umgebung dieser Nervenzellen in Ionenform vorliegen, also ihnen ein Elektron fehlt, so dass sie eine positiv genannte Ladung haben, ändert sich durch diesen Ionenstrom die elektrische Ladung in der Zelle. Das nennen Hirnphysiologen "Depolarisation". Nun muss die Nervenzelle anfangen zu arbeiten. Sie pumpt diese Ionen wieder aus der Zelle raus und dann dann ist wieder gut, sie hat wieder ihre Ruhe. Durch die Depolarisierung setzt sie aber am anderen Ende der Zelle chemische Substanzen frei, die sogenannten "Transmitter". Die werden in einen kleinen flüssigkeitsgefüllten Raum gelassen, der gegenüber dem sonstigen Körperwasser durch eine dünne Membran abgetrennt ist, so dass sich die Substanzen in diesem sogenannten "synaptischen Spalt" nicht ohne weiteres mit dem sonstigen Körperwasser vermischen können.

Von dem ursprünglichen "Schall", den Luftverdichtungen, ist also nichts mehr übrig geblieben. Der wurde zunächst in Wasserverdichtungen im Innenohr und anschließenden mechanischen Veränderungen an den Nervenzellen in Elektrizität umgewandelt und nun, am anderen Ende dieser Zelle, in chemische Veränderungen in der Flüssigkeit zwischen zwei Nervenzellen. Die Nervenendigungen liegen nicht wie bei allen anderen Sinnesorganen in einem Areal, das die Neurologen "Thalamus" nennen, sondern die Endigungen dieser Nervenzellen liegen in der Medulla oblongata, also dem oberen Teil des Rückenmarks, in dem lebenswichtige Steuerzentren liegen, wie das Atemzentrum usw.. Auch "Musik" gelangt somit über ein Bündel von Millionen von Nervenzellen zunächst direkt dorthin. Die Luftverdichtungen sollen ja nicht nur Auskunft über einen Ton, also eine Frequenz, geben, sondern auch über eine Lautstärke, einen Klang, also über viele "Obertöne", die das Instrument erzeugt, auf dem die Saite gespannt ist, über eine Harmonie, also das Zusammenklingen mehrerer Töne und über einen Rhythmus – daher die vielen Nervenzellen, deren "Feuer" ein Muster elektrischer Erregungen bilden. Alle diese zunächst elektrischen und chemisch weitergegebenen Veränderung spielen sich zunächst also nicht in unserem Großhirn, unserer Hirnrinde ab, sondern in der Medulla oblongata. Erst die Endigung des fünften Neurons landet im Großhirn auf der dominanten Hemisphäre und wird dann noch einmal auf das sechste Neuron umgeschaltet, das im Hörcortex (Wernicke-Zentrum) endet. Die bewusste Wahrnehmung von Musik kann also erst nach 5 Umschaltungen von einem elektrischen (nervalen Code) über einen chemischen Code im synaptischen Spalt auf die nächste Nervenzelle stattfinden.

2. Die Funktion der Großhirnrinde und die Umwandlung ins Geistige, in Musik

Wenn sich eine Information über genügend viele synaptische Verbindungsstellen schließlich als elektrisches Impulsmuster im Großhirn landet, muss dieses Muster von Impulsen, das an der Großhirnrinde ankommt, in etwas ganz Neues, etwas Wunderbares, transformiert werden. Das Reizmuster wird irgendwie in eine Wahrnehmung verwandelt. Es wird ein Ton generiert, eine Harmonie und ein Klang. Wir wissen nicht, wie das geht, aber wir wissen, dass es geht. Wir hören nämlich etwas. Und zwar etwas, das wir selbst fabriziert haben. Erstaunlich ist jedoch, dass jeder andere Mensch,
der über die Luft mit dem Erzeuger der Luftmolekülbewegungen, also dem Radio oder der Gitarrensaite oder dem sprechenden bzw. singenden Menschen, verbunden ist,
das gleiche hört,
also dass dessen Großhirnrine diese Umwandlung der Nervenimpulse in eine akustische Wahrnehmung ebenso und in gleicher Weise erfolgt, so dass wir uns darüber einigen können, wie wir das bezeichnen, was wir gerade gehört haben. Zum Beispiel als Krach, als Geräusch, als Ton, als Kammerton A, als F-Dur Dreiklang oder sonstwas.

Das, was diese Umwandlung von etwas Materiellem, den elektrischen Impulsen, in etwas Geistiges, die akustische Wahrnehmung, hervorgebracht hat, nenne ich das "ICH". Dieses "ICH" ist nicht etwas Anfassbares, sondern eine psychische Instanz. Dies Instanz hat verschiedene Funktionen, erfüllt also verschiedene Aufgaben, und eine dieser Aufgaben ist die Erzeugung von Wahrnehmungen durch die Verwandlung materieller elektrochemischer Hirnveränderungen in etwas Geistiges, in diese akustische und in andere Wahrnehmungen. Diese Umwandlung erfolgt nicht irgendwie willkürlich nach Lust und Laune, sondern nach einem Plan, der in den Genen gespeichert ist. Dieser genetisch gespeicherte Plan oder diese Umwandlungsvorschriften sind bei allen Menschen gleich und sind auch bei anderen Primaten und anderen Tieren mit gleichen Ohren genauso.

Die Wahrnehmung von Tönen, also die Umwandlung von elektrochemischen Veränderung im Großhirn in Töne oder Musik, ist jedoch nur der eine Weg, den die durch die Schallwellen und das Ohr fabrizierte elektrochemische Veränderung im Thalamus geht.

3. Der parallele Weg des Nervenreizes zu den Körperzellen

Außer diesem gibt es noch einen Weg der Informationsausbreitung im Körper, nämlich den über das Blut. Das Blut des menschlichen Körpers wird ja vom Herzen über die Arterien, Arteriolen und Kapillaren zu jeder unserer Millionen oder Milliarde von Körperzellen gepumpt, die alle mit Energieträgern, also Glucose und mit Sauerstoff versorgt werden müssen, damit sie vorübergehend überleben. Und natürlich werden auf dem Rückweg des Blutes zum Herzen die materiellen Abfälle jeder einzelnen Zelle mitgenommen, damit sie in der Lunge gasförmig ausgeatmet werden können (das Kohlendioxid) oder in den Nieren über den Urin in flüssiger Form ausgeschieden werden können.

Unsere Zellen sind alle von Körperwasser umgeben, aus dem sie ihre Energieträger entnehmen können und in das sie ihre Abfälle abgeben können. Die Zellen sind also nicht miteinander verklebt, haben in der Regel keinen direkten Kontakt miteinander, sondern müssen über dieses Blut miteinander kommunizieren, wenn sie Botschaften austauschen wollen. Dieses gemeinsame Transportmedium "Körperwasser", vor allem das Blut, ist so etwas wie das Transportmedium Luft zwischen den Menschen. Wenn also eine Zelle irgendeiner anderen Zelle des Körpers eine Nachricht schicken will, sei es auch nur ihre Nachbarzelle (wie im Gehirn über die synaptischen Spalts), so muss die Botschaft über dieses extrazelluläre Körperwasser transportiert werden, was zur Folge hat, das alle Zellen des gemeinsamen Körpers diese Botschaft "hören" können. Denn das Herz und die Blutgefäße transportieren dieses Wasser ja durch den gesamten Körper. Weil aber die meisten Zellen überhaupt kein Interesse daran haben, alle diese Botschaften, die das Blut mittransportiert, zu "hören", haben sie erst gar keinen Empfänger für diese Sendungen. Das ist so ähnlich wie beim Radio. Das Radio kann man so einstellen, dass es nur eine Frequenz empfängt, und die Körperzellen haben ihre Zellwände aufgrund genetische gespeicherter Anweisungen auch so eingestellt, dass sie nur bestimmte Sendungen von bestimmten anderen Zellen empfangen. Alles andere interessiert sie nicht. Da hätten sie ja viel zu tun. Diese "Empfänger" an den Wänden der Körperzellen nennen die Mediziner "Rezeptoren". Diese sind nun nicht auf Frequenzen eingestellt, sondern auf bestimmte Eiweißmoleküle, die in besonderer Weise gefaltet sind. Diese Moleküle nennen wir "Neuropeptide" oder auch "Hormone". Diese sind so geformt, dass sie nur in die Negativform passen, die als Rezeptoren an den Zellwänden sitzen, die sich für diese Botschaften interessieren. Sie passen also wie ein Schlüssel in ein Schloss. Und wenn ein Schlüssel über das Blut ankommt und sich in so ein Schloss setzt, beginnt diese Empfängerzelle zu arbeiten.

Die unbewsst arbeitenden Hirnstrukturen sendet nun also ihre elektrochenischen Botschaften,
die übrigens nicht nur aus den Ohren, sondern auch aus den Augen, der Nase usw., also aus körperexternen Quellen, kommen,
sondern auch aus körperinternen Quellen, also inneren Rezeptoren, die Nachrichten über die Zusammensetzung des Blutes übermitteln,
also das Ergebnis seiner Informationsverarbeitung nicht nur - in der Regel über den Thalamus - ans Großhirn, sondern auch an den Hypothalamus, der besondere Neuropeptide (Hormone, die Mediziner als "Releasingfaktoren" bezeichnet) bildet, die in der Hypophyse gespeichert werden.

Dieser zweite Weg geht also vom Ohr über Zwischenstationen unter Umgehung des Großhirns über den Hypothalamus in die Hypophyse, die nun, entsprechend den akustischen Reizen aus der Außenwelt, nach einem Plan bestimmte Releasingfaktoren in das Blut ausschüttet, die sich dann im ganzen Körper verteilen und zu allen Körperzellen kommen. Für diese Botschaften interessieren sich nun bestimmte Zellarten, die sich in verschiedenen sogenannten "intrinsischen Drüsen" organisiert haben, nämlich zum Beispiel in der Nebennierenrinde, dem Nebennierenmark, der Schilddrüse, den Keimdrüsen, also den hormonproduzierenden Zellen in den Ovarien der Frau und den Hoden des Mannes usw.. Auf bestimmte durch spezifische Hormone übermittelte Anregungen fangen nun verschiedene Hormondrüsen an zu arbeiten und schütten ihre Hormone aus, die sich ihrerseits im ganzen Körper verbreiten. Das interessiert dann natürlich schon mehr Organe, nämlich alle die, die nun an der Reaktion des gesamten lebenden Körpers beteiligt sind. Müssen also die Muskeln arbeiten, dann interessiert das die Muskelzellen, die nun mehr Energie verbrauchen und es interessiert eventuell die Gewebe, die Energie speichern und nun freisetzen müssen. Muss Muskelarbeit geleistet werden, dann muss das Herz auch schneller schlagen um mehr Energie in die Muskeln zu pumpen, es interessiert die Blutgefäße, die sich an den Muskeln erweitern müssen und woanders zusammenziehen müssen, weil nun der Darm weniger arbeiten muss usw.. Insbesondere benötigt auch das Gehirn eventuell mehr Energieträger usw.. Ich möchte das mal anhand zweier Beispiele erläutern.

a. Beispielsweise schreit mich mein Vorgesetzter an. Dadurch nimmt mein Großhirn nicht nur bestimmte Worte wahr, sondern die Hypophyse setzt Steuerhormone frei, die auf die Nebennieren wirken, so dass Hormone freigesetzt werden, die zu einer Erhöhung des Blutdrucks, einer Pulsbeschleunigung und zu Angstgefühl führen. Für so etwas ist beispielsweise die Ausschüttung von Adrenalin ausschlaggebend. Es wird gleichzeitig auch der Energieträger Glusose ins Blut freigesetzt, weil eventuell mehr Muskelarbeit geleistet werden muss. Auperdem muss die Atmung schneller werden, weil mehr Sauerstoff aufgenommen werden muss.

b. Eine attraktive Dame bittet mich, sie nach Hause zu begleiten, weil sie sich allein so fürchte. Da höre ich dann nicht nur die Worte, sondern über die Medulla oblongata, den Hypothalamus und die Hypophyse werden gleichzeitig meine Keimdrüsen angeregt, Sexualhormone auszuschütten. Diese nun provozieren Beschützerimpulse und wecken bestimmte Erwartungen und führen zu körperlichen Bereitschaften, die für den Fall benötigt werden, dass es zum Geschlechtsverkehr kommt.

Den erstgenannte Fall gab es nun vor zwanzigtausend Jahren noch nicht in dieser Form, als der Körper meiner Vorfahren von einem wilden Bären angeknurrt wurden, weil dieser sie töten wollte. Da sind sie schleunigst weggerannt oder haben zu einer Keule gegriffen und zugeschlagen. Diese Kampf-Flucht-Reaktion erforderte bestimmte hormonell übermittelten körperlichen Bereitschaften, die mein Körper am Großhirn vorbei auch heute noch als sinnvoll erachtet, wenn ich angegriffen werde. Die Reaktionen, die seinerzeit sinnvoll waren, sind jedoch in unserer zivilisierten Welt gänzlich unnütz und erzeugen eine sogenannte Stressreaktion und auf Dauer eine Bluthochdruckkrankheit, Ablagerungen in den arteriellen Gefäßen usw., weil die Blutdruckerhöhung und der bereitgestellte Zucker, der ins Blut ausgeschüttet wurde, gar nicht benötigt wird.

Im zweiten Beispiel der sexuellen Vorfreude, die weitere Annäherungsbewegungen auslöst und möglicherweise in gewissen Fällen auch zu Sensationen im Genitale führen kann, also zu einer Mehrdurchblutung des Penis, könnte ich mir falsche Hoffnungen machen, weil die Dame tatsächlich schlechte Erfahrungen gemacht hat und nur das wollte, was sie auch sagte. Da kostet es dann eventuell ein Beherrschungsvermögen, das meine Steuerungsfähigkeit überfordert, so dass ich die Dame bedränge und ihr womöglich Gewalt antue. So was kommt natürlich bei mir nicht mehr vor, ist aber bei jüngeren Männern durchaus denkbar.

In derartigen Situationen werden selbstverständlich nicht nur akustische Wahrnehmungen gemacht, sondern gleichzeitig Wahrnehmungen anderer Sinnesgebiete. Die Augen wandeln elektromagnetische Wellen in elektrochemische Nervenimpulse um, die Nase wandelt die Konzentration chemischer Substanzen der Atemluft in elektrochemische Nervenimpulse um usw.. Bei Tieren spielen besonders diese Gerüche eine besondere Rolle bei der Partnersuche und bei der Nahrungssuche. Das wissen übrigens auch Pflanzen, die mit Hilfe derartiger Gerüche Insekten anlocken. Der Mensch merkt es bisweilen gar nicht, dass sein Verhalten durch chemische Substanzen in der Atemluft beeinflusst wird. Solche Stoffe, die die bewusste Geruchswahrnehmung gar nicht registriert, die jedoch über den Weg der Thalamus-Hypothalamus-Hypophysen-gesteuerten Hormonumstellung auf den Körper und seine Verhaltensweisen wirkt, nennt die Wissenschaft "Pheromone". alle diese äußeren und inneren Reize werden also zunächst in den Thalamus geleitet und dort verarbeitet, bevor sie einerseits als Nervenimpulse zum Großhirn und andererseits als chemische Impulse ins Blut gelangen.

Kommen wir zurück zur Musik. Schallwellen werden also nicht nur mittels der Großhirnrindenzellen vom ICH in Musikwahrnehmung umgewandelt, sondern sie wirken parallel dazu direkt über eine hormonelle Umstellung auf den Körper. Man könnte vermuten, dass Schallwellen, die als Harmonien, als schön und vollkommen empfunden werden, ein entspanntes körperliches Wohlbefinden oder gar Glücksgefühl erzeugen, womöglich über eine Ausschüttung von Glückshormonen, wie Endorphinen usw., und dass akustische Phänomene, die unangenehme Gefühle wie Unwohlsein, womöglich auch Aggressivität oder Nervosität und Unruhe erzeugen, dies über Hormonausschüttungen tun, die mit Angstgefühlen oder Furchtempfindungen und Unwohlsein assoziiert sind. Harmonien, sanfte Melodien und ruhige Rhythmen könnten also am Großhirn vorbei Wohlbefinden generieren und Dissonanzen innere Unruhe, Ärger oder Kampfbereitschaft.

4. Informationstheoretische Betrachtung

Es lohnt sich, den Vorgang von der Erzeugung einer Schallwelle außerhalb des Körpers bis zur Erzeugung geistiger und körperlicher Reaktionen im Körper einmal aus informationstheoretischer Sicht anzusehen.

Die Schallwelle wird dann als Träger einer Information betrachtet. Die Veränderungen der Luftdichte (Dichte gleich Masse pro Volumen) enthält dann Information. (Wer diese Information geschaffen hat, betrachten wir später – nur keine Hektik.) Diese Information ist in den Luftdichteunterschieden codiert. Information betrachte ich hierbei als Inhalt einer Botschaft wie Gregory Bateson eben als analoges Bild einer Differenz. Eine völlig uniforme Masse enthält dabei Null Informationen. (Es ist dies eine philosophische Definition von Information, nicht die messende Definition mittels Bit, die Auskunft über die Menge von Information liefert. Dies bitte ich auseinanderzuhalten.)

Damit eine Botschaft von S (Sender) nach E (Empfänger) transportiert werden kann, also beispielweise von einem Zellkern in das Zellplasma, von Zelle A nach Zelle B oder von Mensch A nach Mensch B, bedarf eines eines außerhalb liegenden Trägers der Information. Dieser materielle Informationsträger transportiert die Botschaft von S nach E. Die Informationstheorie unterscheidet strikt den Sender (S) und den Empfänger (E). Es geht hierbei also noch nicht über eine Kommunikation, also eine Hin- und Rückmeldung, sondern zunächst einmal ganz schlicht um die Frage, wie Botschaft 1 von S nach E gelangt.

Der Sender muss seine Botschaft dazu von seiner eigenen "Sprache", also seinem eigenen Zeichencode in die "Sprache" des Informationsträgers umcodieren. Die Schallwelle ist also der Informationsträger, der Botschaft 1 mittels seiner "Sprache", die in Dichteänderungen eines Gases besteht, die vom Sender moduliert wurden, von S nach E transportiert.

E ist in unserem Fall der Mensch, ein Individuum, der diese Botschaft mittels seines Ohres empfängt. Der Empfänger ist also zunächst einmal das Ohr (=E1). Das Innenohr muss die Botschaft nun zunächst umcodieren. Es codiert sie in einen Code um, den das nachfolgende Transportmedium auch transportieren kann. Dieses nachfolgende Transportmedium besteht aus lebenden Zellen, einem Bündel von Nervenzellen, dem Hörnerv. Nicht nur aus einer Nervenzelle. Die Botschaft 1 wird also übersetzt (umcodiert) in ein Muster depolarisierter Nervenzellen. Aus einem Muster von Dichteänderungen eines Gases entsteht also ein Muster "feuernder" Nervenzellen, ein elektrischer Code. Das Ohr ist also nicht nur Empfänger einer Nachricht 1 (E1), sondern auch Sender dieser Nachricht (S2) mittels eines anderen Codes eines anderen Transportmediums. Die Umcodierung im Ohr erfolgt nach festgelegten Regeln, die genetisch vererbt sind.

Der elektrische Code des neuen Transportmediums besteht nicht aus fließenden Elektronen, sondern aus fließenden Ionen, also dem "Rest" von Atomen, der auch Masse enthält. Die im Kupferbabel fließenden Elektronen, die unsere Glühbirnen zum Leuchten bringen, bestehen ganz überwiegend aus negativer Ladung und aus vernachlässigbar wenig, sozusagen keiner Masse, die Masse des Atoms ist in den Protonen und Neutronen des Atomkerns. Und hier in den Nerven bewegen sich die positiv geladenen Atome mit Kern und Hülle, also vergleichbar sehr große Massen und Volumina durch die Zellwände der Nervenzellen von außen nach innen hinein, was praktisch keine Energie erfordert, und müssen anschließend wieder hinausgepumpt werden, wozu Energie benötigt und verbraucht wird. Dieses Muster von Nervenzellerregungen (="Feuer", daher der Begriff des Feuerns), wird nun ein zweites Mal innerhalb des Körpers umcodiert. Der Ort dieser zweiten Umcodierung ist der Thalamus, in dem alle Informationen von außerhalb und innerhalb des Körpers zunächs landen und verarbeitet werden, bevor sie teilweise ins Großhirn weitertransportiert werden. Der Thalamus ist also neuer Empfänger E2 und neuer Sender (S3). Wenn wir den Tonerzeuger, die Gitarrensaite mit Sender S1 bezeichnen (S2 war das Ohr).

Bevor die Nervenzellen des Thalamus-Hypothalamus-Hypophysen-Systems die eintreffenden Botschaften jedoch empfangen kann, werden diese nochmals umcodiert. Das "Feuern" der eintreffenden Nervensigale aus dem Ohr wird nämlich zunächst umcodiert in einen chemischen Code. Das erfolgt an den Endigungen der Nervenzellen, die Kontaktstellen mit den Nervenzellen der Medula oblongata (in der Regel des Thalamus) haben, den sogenannten Synapsen. Nur ein ganz kleiner Teil der Botschaft wird direkt als elektrischer Code weitergegeben. Die eintreffenden Nervenzellen erzeugen im unbewusst arbeitenden Hirnareal also ein Muster von sogenannten Transmittern (das sind vor allem Neuropeptide, also Peptidketten, Eiweiße, die in bestimmter eise gefaltet sind). An den Enden der erregten Nerven werden Transmitter freigesetzt, an den nichterregten nicht. Dadurch, dass es mehrere Sorten von Transmittern gibt, die an anderen Stellen des Körpers auch als sogenannte "Hormone" wirken, kann dabei ein sehr differenziertes Muster von verschiedenen Transmittern, die an sehr vielen unterschiedlichen Synapsen freigesetzt werden, gebildet werden. Die ursprünglich vom externen Sender, der Gitarrensaite gesendete in Form von Gasdichteänderungen gesendete Nachricht 1 erscheint also im Thalamus nunmehr als Nachricht, die als Muster verschiedener Transmitter codiert ist. Aus einer gasförmig transportierten Nachricht ist ein chemisch codierte Nachricht geworden. Die Nervenendigung im unbewusst arbeitenden Gehirnteils sind also der dritte Sender (S1 war die Gitarrensaite, S2 war das Ohr, S3 usw. sind die Nervenendigungen an den Synapsen der unbewussten Gehirnareale).

Das Thalamus-Hypothalamus-Hypophysensystem verarbeitet die eintreffenden, in einem elektrischen Nervenreizmuster codierten Daten und nimmt nun eine Verarbeitung vor. Über die Verarbeitung wissen wir nur, dass die Informationsmenge, die den Thalamus in Richtung Großhirn verlässt, um mehrere Zehnerpotenzen geringer ist, als die eintreffende Informationsmenge (hier meine ich nun die in Bits messbare Informationsmenge undnicht den Inhalt der Informationen). Verarbeitung bedeutet, das Informationen,
die von außerhalb des Körpers eintreffen, aus den Ohren, den Augen und weiteren Sinnesorganen,
und die aus dem Körperinneren eintreffen,
abgegleichen, verglichen, zusammengefasst, verifiziert und falsifiziert werden.

Das Ergebnis dieser Informationsverarbeitung wird nun mit Hilfe des Hypothalamus und der Hypophyse, die aus Nervenzellen besteht, die sehr viele Neuropeptide gespeichert haben, auf zweierlei Weise umcodiert und weitertransportiert. Ich fasse diese Gehirnteile einmal zusammen, weil sie funktionell zusammengehören und meine dataillierte Betrachtung nicht noch detaillierter werden soll. Möglicherweise könnte man diese Funktionseinheit aus Thalamus, Hypothalamus und Hypophyse auch als das materielle Substrat betrachen, das Freud als den Unbewussten Teil der Ichs bezeichnet, der darüber entscheidet, welche bewusste Wahrnehmungen zugelassen werden und welche abgewehrt und im Unbewussten aufbewahrt werden. Den sogenannte "Mandelkern", der für die Generierung von Emotionen ebenfalls sehr wichtig ist, könnte man ebenfalls noch dazurechnen, auch die Formation retikularis, also die funktionelle Einheit, die auch als das "Limbische System" Eingang in die Literatur gefunden hat. Der Thalamus sendet die bei ihm in chemischem Code eingetroffene Botschaft (oder Nachricht) einerseits in Richtung Großhirn weiter – auch hier möchte ich Nebenwege der Botschaft außer Betracht lassen – und andererseits in Richtung Limbisches System weiter.

Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass der ursprüngliche tierische Empfänger körperexterner Reize nicht das Ohr ist, sondern die Nase. Das Gehirn als Informationsverarbeitungsorgan diente evolutionär betrachtet zunächst der Verarbeitung von Gerüchen, ist also im Ursprung Riechorgan und nicht Hör- oder Sehorgan. Und das Großhirn, das beim Menschen so extrem entwickelt ist, hat seine Existenz als Nebenbahn begonnen, die auf dieses Riechhirn, das sich zum Limbischen System weiterentwickelt hat, aufgepfropft wurde. Deshalb muss entwicklungsgeschichtlich der Thalamus und seine Verbindung zum Limbischen System als primär angesehen werden und die Entwicklung des Großhirns mit seiner Umwandlungsfähigkeit von Information in Wahrnehmungen als sekundäre Erscheinung. Evolutionär noch älter ist jedoch die Medulla oblongata, die direkt Informationen aus dem Innenohr erhält, die Auskunft über die Lage des Tieres im Raum und über Vibrationen geben.

Informationstheoretisch erfolgt also über das Thalamus-Hypophysen-System, dem in Bezug auf das Hören noch die Medulla oblongata vorgeschaltet ist, nicht nur eine Informationsverarbeitung, sondern auch eine Weiterleitung der nun verarbeiteten Information in zwei Richtungen mittels zweier Codes und zweier Informationsträger.

Der erste Weg führt zu den lebenden Zellen des Körpers. Die Botschaft1 wird mit Hilfe der Hormondrüsen in einen weiteren chemischen Code umgewandelt, der über das Blut als Transportsystem an die Zellen gesendet wird, die jeweils über besondere Empfänger an ihren Zellwänden die Nachricht "verstehen" und und in den zellinternen Code umwandeln, den ich hier außer Betracht lassen möchte, oder aber die Nachricht rauscht an den Zellen vorbei, die die entsprechenden Empfänger nicht besitzen.

Der zweite Weg zum Großhirn geht über das bekannte Transportmedium von Nervenzellbündeln. Die Botschaft über die Dichteunterschiedlichkeiten der Außenluft, also die Schallwellen, trifft hier nun einmal als elektrischer Code über feuernde Nervenzellendigungen ein. Da auch hier wieder ein Muster von Transmittern freigesetzt wird, handelt es sich zusätzlich um eine eine chemische Codierung dieser Nachricht.

Daraus konstruiert das Ich nun mit Hilfe dieser Großhirnrinde endlich eine geistige Botschaft, also in unserem Fall die akustische Wahrnehmung. Hier wird also eine elektrochemische eintreffende Botschaft in einen Ton umcodiert, den ich zu "hören" meine. Diesen Ton projiziert mein ICH auch genau an die Stelle, an der er außerhalb meines Körpers durch das Anschlagen einer Gitarrensaite entstanden ist, wofür es natürlich zusätzlich die optische Wahrnehmung benötigt und –nebenbei bemerkt – zusätzlich mindestens noch die Informationen aus dem Innenohr über die räumlichen Verhältnisse.

Die Wirkung des über das Blut transportierten chemischen Codes auf die Zellen und die Herstellung von Handlungsbereitschaften des Körpers habe bereits grob erwähnt und möchte dem Leser Einzelheiten ersparen. Wichtig ist jedoch noch folgendes:

Die Informationen, die über das System Thalamus-Hypothalamus-Limbisches System an den Körper weitergeleitet werden, betreffen besonders die Inneren Organe, wie Herz, Lunge, Nieren usw, also die Steuerung von Handlungen innerhalb des Körpers. Auf die Aktionen der Inneren Organe hat das Großhirn mit seinen bewussten Entscheidungen gar keinen Einfluss. Diese bewussten Entscheidungen, die das ICH trifft, werden nun über das motorische Nervensystem, das die sogenannte quergestreifte Muskulatur innerviert, in Bewegungen des Gesamtkörpers oder seiner Extremitäten, also seiner Arme, Hände und Beine, umgesetzt. Diese Bewegungen des Körpers werden von anderen Gehirnanteilen koordiniert und als befehlsartige Botschaft über efferente Nervenfasern, die von den motorischen Nervenfasern gebildet werden, an die Muskulatur der Extremitäten weitergegeben. Das sogenannte sympathische Nervensystem regliert dann "automatisch" (=ohne Bewusstseinskontrolle) die Durchblutung der Muskulatur, den Herzschlag, Blutdruck und die Atmung (die Tätigkeit des Zwerchfells). Der Einfluss des ICHs auf die Bewegungen des Organismus beschränken sich also auf die Entscheidung über Bewegungsziele, deren Wirkung nach außerhalb des Körpers gerichtet ist. Die Wirkungen in Richtung des Körperinneren werden vom System Thalamus-Limbisches System über das vegetative Nervensystem, das aus dem erwähnten sympathischen und aus dem parasympathische Nervensystem besteht, letzteres wird im wesentlichen von dem allgemein bekannten Nerven, dem Vagusnerven, gebildet. Das Zenrum dieses insgesamt autonomen Nervensystems liegt außerhalb des Rückenmarks im sogenannten "Solar Plexus".

5. Ergebnis

Das Luftmeer, in dem wir uns bewegen und das die Menschen untereinander verbindet, transportiert nicht nur Energieträger, die wir über die Lunge in unser Blut aufnehmen, sondern auch Informationen über seine Dichteänderungen, die wir über unsere Ohren aufnehmen. Von dort gelangen sie als elektrochemische Nervenimpulse in den Thalamus. Dort verzweigt sich der Informationsfluss. Einerseits werden nun entspechend einer vererbten Vorschrift Informationen hormonell über das Blut im ganzen Körper verteilt, wo sie unser Befinden verändern und körperliche Bereitschaften herstellen. Andererseits werden elektrochemische Impulse an die Großhirnrinde gesendet, wo diese elektrischen Muster von unserem ICH in akustische Wahrnehmungen, also in etwas Geistiges, umwandelt werden.

Informationen über materielle Veränderungen der Außenwelt, hier Schallwellen, werden von unbewusst arbeitenden Hirnarealen einerseits ins Großhirn übermittelt und dort vom ICH in Geistiges umgewandelt, nämlich je nach Art der Veränderungen in Geräusche, Krach, Musik oder auch in Begriffe und Sprache
und andererseits werden diese Informationen über das Blut auf chemischem Weg über Botenstoffe (Transmitter bzw. Hormone) an alle Körperzellen gesendet und führen damit zu unterschiedlichen körperlichen Bereitschaften.

Musik spricht also nicht nur den Geist an, sondern auch den Körper, sie wirkt auf Geist und Körper.

Rudi Zimmerman, Berlin im Jan 2008

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Nachdruck und Verbreitung, auch in Auszügen, mit welchen Medien auch immer, nur mit Genehmigung des Verlags Philosophie des dritten Jahrtausends, Spinozastr. 15, 12163 Berlin

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Übersicht über das Anliegen der Philosophie lebender Systeme.

Rede an die Menschen (2008)

Das Gewissen des psychisch Gesunden, die natürliche Schuldreaktion
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Rudi Zimmerman
Gesellschaftsphilosoph

Biologisch besteht die Erdbevölkerung aus Horden schwer bewaffneter Affen. Kann die Evolution des Geistes diese zu einer Menschheit einen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Philosophie lebender Systeme im letzten Buch:

Zivilisation als Fortsetzung der Evolution.
Die Entwicklung der Erdbevölkerung zum System Menschheit.

ISBN 978-3000247019

 

Hier können Sie in meinen Büchern googeln:

Das System Mensch

Zivilisationstheorie

Hier gehts zu meinen clips bei
youtube:

Die offene Begrenzung als strukturelles Wesensmerkmal eines Lebenden Systems

Die Bedeutung der positiven Rückkopplung für die Einordnung des Individuums in die Gesellschaft

 Die Beziehungen der Menschen beschrieben als Dominator-Effektor-Beziehungen

Beginn der Zivilisation
1. Sesshaftigkeit

Beginn der Zivilisation
2. Religion

 

Hier gehts zu einem Aufsatz über das Geistige, nämlich die Information und ihre Übermittlung. Die Informationstheorie der PhilS

Aufsätze Zimmermans zur hormonellen Verhaltenssteuerung des Menschen:

Der Penisreflex

Die Sexualität

Der Brustneid

aktuell:
Der chinesische Begriff der harmonischen Gesellschaft. Eine Stellungnahme dazu von Rudi Zimmerman